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Thema: Wirtschaft Österreichs

In diesem Thema sind folgende Beiträge:

Hypo Alpe Adria: Mit Leih-leih in den Abgrund

Das Desaster rund um die Kärntner Hypo Alpe Adra zeigt einmal mehr: Das Finanzsystem muss noch immer künstlich beatmet werden. Hintergrund und Alternativen beleuchtet Harald Lindner.

10 Menschen besitzen Unternehmensbeteiligungen in der Höhe von fünf Milliarden Euro

Laut einer neuen Studie der ÖNB besitzen 10 (!) Menschen Unternehmensbeteiligungen in der Höhe von fünf Milliarden Euro (!) und somit ein Viertel des Werts aller Firmen, die als GmbH organisiert sind.

ÖIAG-Auflösung?!

Ein Kommentar zum Vorschlag von Kanzler Faymann die ÖIAG aufzulösen. Von Axel Magnus

Das Waterloo der österreichischen Banken

Andreas Wolf wirft einen Blick auf die Rolle der österreichischen Banken im Angesicht der Wirtschaftskrise in Osteuropa.

Österreichs Wirtschaft und die Krise in Osteuropa

Die Krise in Osteuropa droht auch österreichische Konzerne in die Tiefe zu reißen. Besonders anfällig sind die Banken.

Welches Programm brauchen wir gegen die Wirtschaftskrise?

Angesichts der Finanzmarktkrise und einer drohenden Weltwirtschaftskrise haben die Regierungen der entwickelten kapitalistischen Industriestaaten Rettungspakete von unvorstellbarem Ausmaß für das Bankensystem geschnürt. Eine marxistische Analyse von Josef Falkinger jun..

Nein zur Privatisierung der oberösterreichischen Energie AG!

Die schwarz-grüne Mehrheit in der oberösterreichischen Landesregierung plant
49% der Energie AG an der Börse zu veräußern. Die sich jetzt zur Gänze in
Landesbesitz befindliche Energie AG ist in Oberösterreich DAS
Versorgungsunternehmen für Strom, Wasser, Fernwärme, und verfügt über
Beteilungen an den regionalen Versorgern und der OÖ.Ferngas. Das
Leitungsnetz, alle wichtigen Stromkraftwerke und sonstigen wichtigen Anlagen
befinden sich im Besitz der Energie AG.

Auf den Hund gekommen - Höllenhunde, Helden und der ÖGB

Die als Gewerkschaftsbank einst groß gewordene BAWAG steht derzeit im Kreuzfeuer der Kritik, weil sie in Österreich US-amerikanisches Gesetz exekutiert und die Konten von kubanischen Staatsangehörigen aufgekündigt hat. ÖGB-Präsident Hundstorfer legitimiert diesen Kniefall vor dem neuen Eigentümer Cerberus und der antikubanischen Politik des US-Imperialismus als "notwendig". Aus diesem Anlass veröffentlichen wir einen Kommentar zum BAWAG-Verkauf an Cerberus, der in unserer Printausgabe (Nr. 74) erschienen war.

Ted Grant: Stalinismus in der Nachkriegswelt (Juni 1951)

Inhalt: Der Fall Jugoslawien, Stalinismus in China, Stalinismus in Westeuropa, Spanien, Großbritannien und Amerika, Westdeutschland, Die Lage in Russland

Die Geschichte der Verstaatlichten

Mehr privat - weniger Staat" - dieser Slogan gehört zu den Standardsprücherln jedes bürgerlichen Politikers, egal ob von ÖVP, FPÖ oder dem LiF. Die schwarz-blaue Regierung plant nun auch die totale Privatisierung dessen, was in Österreich einmal als "Verstaatlichte" bekannt war. Ihr Argument: Der Staat sei ein schlechter Unternehmer und erwirtschafte nur einen Berg an Schulden. Ein Blick in die Geschichte soll die wahren Hintergründe für die Krise der Verstaatlichten zeigen.

Der Euro - Grenzenlose EUphorie? Jänner 2002

Seit dem 1. Jänner haben wir ihn endlich - den Euro. Die einen mehr, die anderen weniger. 300 Millionen Menschen aus 12 EU-Staaten haben eine gemeinsame Währung. Ist das der erste Schritt zur völligen Europäischen Integration? Welche Perspektiven hat die neue Währung?

Bilanzskandale: Nur ein paar schwarze Schafe?

Als vor einigen Monaten der Enron-Skandal publik geworden war, wo die Konzernleitung durch gefälschte Bilanzen jahrelang versuchte die Börsenkurse in die Höhe zu treiben, war noch von einigen wenigen "schwarzen Schafen, in der Börsewelt die Rede. Doch seither werden fast wöchentlich neue Fälle großangelegten Wirtschaftsbetrugs bekannt: WorldCom, Xerox, Cisco, Disney, AOL Time Warner, Vivendi, ... um nur einige der Unternehmen zu nennen, die während der letzten Monate wegen dubioser Geschäftspraktiken in die Schlagzeilen geraten sind.

Lassen wir uns nicht die Rezession auf unseren Rücken laden!

Im vergangenen Monat kündigten amerikanische Unternehmen die Vernichtung von 205.975 Arbeitsplätzen an, das ist die höchste Zahl an Kündigungen in einem Monat, die seit beinahe einem Jahrzehnt registriert wurde.

Digitalisiert die Rüben! - Für eine sozialistische Alternative zur Krise in der Landwirtschaft

Die Kronenzeitung hat stolz ihr sogenanntes Bauernmanifest vorgestellt. Selbst die SPÖ stimmte in den Chor der zahlreichen UnterstützerInnen ein; was nur zwei Schlüsse zulässt, nämlich dass die GenossInnen a) das Manifest nicht gelesen haben und einfach darauf vertrauen, dass eine von der KZ verfasste Schrift auf jeden Fall mehrheitsfähig ist oder b) dem Inhalt des Textes zustimmen. Beides ist gleich gefährlich - und dumm.

Typisch Atypisch

Teilzeit, atypische und prekäre Beschäftigungsverhältnisse, das sind die neuen Schlagwörter in der Arbeitswelt. Geregelte Arbeitsverträge gelten als nicht mehr "zeitgemäß", nicht mehr modern. Im Gleichschritt mit der Zerschlagung des Sozialstaates, werden in nahezu allen Bereichen Vollzeitbeschäftigungen durch sogenannte atypische Beschäftigungsverhältnisse ersetzt.

Bereits jede zweite beim AMS gemeldete offene Stelle fällt in die Kategorie Teilzeit oder projektbezogenes Dienstverhältnis. Ein Großteil der neu entstehenden Arbeitsverhältnisse sind prekäre und atypische Beschäftigungen. Diese Tendenz zieht sich quer durch Europa und die USA. In Italien regeln immerhin Gesetze den erlaubten Prozentsatz an LeiharbeiterInnen in einem Unternehmen. Interessant dabei ist aber, daß dieser Prozentsatz von 5% auf 35% erhöht wurde.