Buchrezension: "CRASH STATT CASH - Warum wir die globalen Finanzmärkte bändigen müssen"
Stephanie Graf rezensiert das von der globalisierungskritischen Bewegung attac herausgegebene Buch „Crash statt Cash“ zur aktuellen Finanzkrise.
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Alan Woods, Ted Grant: Aufstand der Vernunft (Promedia 2002)
Stephanie Graf rezensiert das von der globalisierungskritischen Bewegung attac herausgegebene Buch „Crash statt Cash“ zur aktuellen Finanzkrise.
Angesichts der zunehmenden Turbulenzen der Weltwirtschaft veröffentlichen wir eine Analyse der weltwirtschaftlichen Entwicklung seit 1945. Wir wollen zeigen, wie sich die Krisentendenzen, die die marxistische Theorie am Kapitalismus diagnostiziert, in der Realität entfalten. Im diesem ersten Teil einer dreiteiligen Serie untersuchen wir die Nachkriegszeit bis zur Krise 1974. Der zweite Teil unterzieht Keynesianismus und Neoliberalismus einer marxistischen Kritik. Im dritten Teil werden wir die Entwicklung der Weltwirtschaft der letzten Jahrzehnte analysieren und skizzieren die Perspektiven für die Weltwirtschaft. Von Josef Falkinger jun. Teil 2, Teil 3
Ich betrachte das System der bürgerlichen Ökonomie in dieser Reihenfolge : Kapital, Grundeigentum, Lohnarbeit; Staat, auswärtiger Handel, Weltmarkt. Unter den drei ersten Rubriken unter- suche ich die ökonomischen Lebensbedingungen der drei großen Klassen, worin die moderne bürgerliche Gesellschaft zerfällt; der Zusammenhang der drei andern Rubriken springt in die Augen.
gehalten am 9. Januar 1848 <(1885, 1892 u. 1885) irrtümlich: 1849> in der Demokratischen Gesellschaft zu Brüssel
oder Das Scheitern eines Keynesianistichen Versuchs
Wenn über das Budget oder Budgetpolitik diskutiert wird, geht es in erster Linie um Umverteilungseffekte. In diesem Artikel soll es mehr um jene Institution gehen, die die Budgeterstellung bzw. die gesamte Finanzaufbringung erst möglich macht - um den Staat. Die zentralen Fragen dabei sind: "Wie handelt er?" und "Wieso handelt er wie er handelt?"
Der Kapitalismus ist nicht nur eine ungerechte, sondern auch eine verschwenderische und daher ineffektive Gesellschaftsordnung. Grundlegende Eigenschaften des Kapitalismus: Privateigentum an Produktionsmitteln, Produktion und Investition nicht nach den Bedürfnissen der Menschen und der Umwelt, sondern nach den Profitbedürfnissen der Kapitalbesitzer, keine langfristige Planung, sondern ein chaotisches System, das immer wieder Krisen hervorruft und die zuvor aufgebauten Reichtümer zerstört.
Seit Jahren versuchen die Regierungen - egal welcher politischen Ausrichtung - uns einzureden, dass wir während der letzten 30 Jahre auf zu großem Fuß gelebt hätten und dass nun die Gürtel enger geschnallt werden müssten. Ihre bildlichen Argumente appellieren an unser Verantwortungsbewusstsein und unser Pflichtgefühl. Mit eindrucksvollen Beschreibungen übermächtiger Schuldenberge, die uns alle zu begraben drohten, erklären sie uns, jede/r müsse aus Verantwortung den kommenden Generationen gegenüber sein Schärflein dazu beitragen, die Schulden abzubauen.
Seit dem Sturz der stalinistischen Systeme in Osteuropa, verkünden bürgerliche Medien und WissenschaftlerInnen unaufhörlich, dass sich das kapitalistische System der Produktion endgültig als das "Einzig Wahre" durchgesetzt hat. Gleichzeitig erkennen aber immer mehr Menschen, dass der Kapitalismus wohl auch nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.
Die Financial Times gilt als das Sprachrohr des Finanzkapitals in Großbritannien. Die letzte Ausgabe (vom 17./18. August) enthält einen herausragenden Artikel von Niall Ferguson, Professor für Politische und Ökonomische Geschichte in Oxford und Gastprofessor an der Stern School of Business. Der Autor dieses langen Artikels, betitelt "Full Marx", muss, in Anbetracht der gegenwärtigen Krise des Kapitalismus, einmal mehr den wichtigen Anteil von Marx in der Analyse des Kapitalismus eingestehen.
Michael Hardts und Antonio Negris im Frühjahr auf deutsch erschienenes Buch "Empire, wurde bereits als "kommunistisches Manifest für unsere Zeit, gefeiert. Bei näherem Hinschauen erweist sich das Werk jedoch als Zirkusreigen postmoderner Plattheiten. Besonders eindringlich führt "Empire, dabei vor Augen, wie sehr es sich bei postmodernem Denken um eine Renaissance des Anarchismus handelt.