Die Krise des Kapitalismus hat ein neues Stadium erreicht (Teil 1)
Wir veröffentlichen den 1. Teil einer aktuellen Stellungnahme der IMT zur Krise des Kapitalismus in Europa.
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Alan Woods, Ted Grant: Aufstand der Vernunft (Promedia 2002)
Wir veröffentlichen den 1. Teil einer aktuellen Stellungnahme der IMT zur Krise des Kapitalismus in Europa.
Das dramatische Scheitern der Gespräche beim Klimagipfel in Kopenhagen hat eines verdeutlicht: Die kapitalistischen Regierungen dieser Welt können solche brennenden Fragen, wie die Zerstörung der Umwelt, die durch die Anarchie des Marktes verursacht wurde, nicht lösen. Eine Bilanz von Frederik Ohsten aus Kopenhagen.
Vom 7. bis 18. Dezember 2009 werden sich Delegierte aus 192 Ländern in Kopenhagen treffen, um ein neues "gerechtes und bindendes Klimaschutzabkommen" zu verabschieden. Die UN-Klimakonferenz in der dänischen Hauptstadt (COP15) soll das Kyoto-Protokoll ab 2012 erweitern.
Alan Woods beleuchtet zu Neujahr die Perspektiven für das Jahr 2009.
Alan Woods beleuchtet die Auswirkungen des Kriegs in Georgien auf die internationalen Beziehungen (September 2008).
In den USA suchen viele Menschen verzweifelt nach einer Alternative zum verheerenden Kurs der Bush-Administration - manche wollen sie im Demokraten Barack Obama gefunden haben. Tatsächlich ist Obama durch und durch Repräsentant der herrschenden Klasse. Ein Statement unserer US-amerikanischen GenossInnen der Workers' International League.
Seit dem 1. Mai 1977 hatte die Türkei eine solche Demonstration nicht erlebt. Millionen von Menschen gingen in Ankara am 14. April erstmals auf die Straße, um der fundamentalistischen Regierung „Stopp“ zu sagen. Die Massenbewegung der folgenden Wochen und die Drohung des Militärs einzugreifen zwangen den Präsidentschaftskanditat Abdullah Gül nun zum Einlenken.
Die rechte Regierung von Kostas Karamanlis hat vor der gesamten griechischen Gesellschaft ihr wahres Gesicht gezeigt. Am Donnerstag, den 8. März, wurde eine Demonstration im Zentrum Athens, an der sich 30 000 UniversitätsstudentInnen beteiligten, von der griechischen Polizei brutal angegriffen. Stamatis Karayannopoulos (Marxist Foni) berichtet.
Anfang Juni kommen in Heiligendamm (Mecklenburg Vorpommern) die Staats- und Regierungschefs der acht wichtigsten Industrienationen auf Einladung der deutschen Bundeskanzlerin zu ihrem Wirtschaftsgipfel zusammen. Wie schon in den Vorjahren, so wird auch diesmal diese Zusammenkunft von einer breiten und radikalen Protestbewegung begleitet. Von Karin Schnetzinger und Alexander Dirmeier, "Der Funke" Deutschland.
Vom Standpunkt des US-Imperialismus gesehen, hat der Irakkrieg nichts gelöst, sondern weltweit zu einer Phase größerer Instabilität geführt. Die Welt ist momentan ein noch unruhigerer, unbeständigerer und gefährlicherer Ort als vor einigen Monaten.
Das Regime von Saddam Hussein ist gefallen. US-Soldaten stehen im Zentrum von Bagdad und anderer irakischer Städte. Der Irakkrieg ist de facto zu Ende. Mit dem Ende der Luftangriffe und der Gefechte ist aber alles andere als Friede im Irak eingezogen. Dafür sorgen eine Reihe von Geistern, welche die USA riefen, nun aber nicht mehr zu bändigen wissen.
Am Samstag, den 15. Februar 2003, beteiligten sich Millionen Menschen an den Antikriegsdemos in über 600 Städten auf 5 Kontinenten. Weltweit, von Tasmanien über Island, von Sydney bis Bangkok, in New York, Paris, Rom, Berlin, London, überall gab es riesige Demos gegen den drohenden Irakkrieg. Dieser Tag war der erste wirklich globale Massenprotest in der Geschichte!
"Kein Krieg ohne UNO-Mandat!, - dieses Motto ist in der entstehenden Bewegung gegen den Irakkrieg allgegenwärtig. Seit dem ersten Golfkrieg 1990/1 ist die UNO in den Irakkonflikt involviert - als williges Instrument der USA. Ein gutes Beispiel wofür das Völkerrecht tatsächlich taugt.
Interview mit Jorge Martin (HoV-Kampagne)
Nein zum Krieg! Unter diesem Motto demonstrierten am 9. November Hunderttausende Menschen in Florenz. Die Polizei spricht von 450.000, die OrganisatorInnen von rund einer Million TeilnehmerInnen. Eigentlich demonstrierte aber ganz Florenz. Menschen winkten aus den Fenstern und von den Balkonen herunter, eine wohl schon siebzigjährige Frau zum Beispiel tanzte mit einer roten Fahne in der Hand zu einer modernen Hip Hop-Version von El Pueblo Unido auf ihrem Balkon, ein wahrscheinlich ebenso alter Mann begrüßte die Demo aus seinem Fenster heraus mit erhobener Faust, ganze Familien standen auf ihren Balkonen, winkten uns zu und ließen Konfetti auf uns regnen. Ebenso freudig wurde diese Solidarität von den DemonstrantInnen beantwortet, es wurde Beifall geklatscht und Sprüche wie "Firenze apri i tuoi balconi, non siamo amici di Berlusconi!, (Florenz öffne deine Balkone, wir sind keine Freunde von Berlusconi) skandiert. Außerdem hingen aus unzähligen Fenstern weiße Leintücher als Zeichen des Friedens, Transparente mit Peacezeichen und Fahnen in Regenbogenfarben auf denen Pace, das italienische Wort für Frieden, stand.